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Wohin die Reise führt
In absehbarer Zeit wird sich daran nichts ändern und betrachtet man es realistisch, kann es sich nicht ändern. Ständig steigende Verbrauchskosten, wie Benzin, Heizung, Strom, Wasser, Versicherungen, Lebensmittel, Arzt- und Zahnarztbesuche schmälern das Guthaben des potentiellen Kunden mehr denn je. Viele Verbraucher sind bereits am Limit angelangt und längst gezwungen Ihre Reserven anzugreifen. Besonders trifft das die Rentner, immer gerne gesehene und qualitätsliebende Kunden.
Die logische und einzig konsequente Möglichkeit zu sparen ist den Konsum entsprechend einzuschränken. Einen anderen Weg gibt es nicht. Die Folge sind mangelnde Frequenz im Geschäft und entsprechend grosse Umsatzeinbussen. Absehbar sind weiter drastisch steigende Benzinpreise, Heiz und Stromkosten. Auch die Preise für Trinkwasser werden mittel bis langfristig steigen, die Zuzahlungen beim Arztbesuch ebenso. Proportional gesehen können und werden allerdings die Einnahmen der Verbraucher definitiv nicht steigen. Woher soll dieses Geld auch kommen? Bedenkt man noch, welchen zusätzlichen finanziellen Tribut die Umweltproblematik in Form von Steuern und Abgaben von jedem einzelnen zollen wird, dann wird es erst richtig spannend.
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Dezember 2008
Mitten in der Weltwirtschaftskrise hat sich doch einiges verändert. Fallende Benzinpreise und “sinnigerweise” erst nach dem Winter fallenden Gas-, Öl- und Strompreise sollten dem Verbraucher wieder mehr Geld in die Taschen spülen und somit den Konsum ankurbeln. Doch es wird nicht sehr lange dauern, bis wieder Höchstpreise an der Tankstelle bezahlt werden, entsprechend ziehen auch Heiz- und Stromkosten wieder an.
Wie in einer Krise zu erwarten ist, werden die Umsätze trotz kurzfristiger Entlastung der Verbraucher weiterhin wegbrechen. Die Angst vor der finanziellen Zukunft, Angst den Arbeitsplatz zu verlieren etc., die auch schon 2007 und 2008 mitunter zur Kaufzurückhaltung geführt haben, werden besonders in Krisenzeiten deutlich und für den Handel mehr denn je spürbar.
Konjunkturprogramme werden geschnürt und schnell auf den Weg gebracht. Ob damit viel bewegt werden kann, wird sich erst in der Zukunft zeigen, denn der Höhepunkt der Krise ist garantiert noch nicht erreicht.
2009
Die Abwrackprämie ist nur ein Teil des Konjunkturprogramms. Um den Absatz der Automobilbauer zu fördern und angeblich die Umwelt zu entlasten gibt es bares Geld vom Staat, wenn man sein über 9 Jahre altes Auto verschrotten lässt. Als gäbe es kein Morgen mehr werden Kleinwagen in einer nicht gekannten Stückzahl geordert. Was aber haben Hersteller wie Audi, BMW, Porsche und Mercedes davon? Sicher, Ford, Opel und VW (Seat, Skoda) werden Ihren Kleinwagenabsatz steigern können, aber verstärkt eben auch Citroen, Fiat, Renault, Peugeot und mindestens ebenso viele Hersteller aus Fernost.
Tatsächlich haben die Premiumhersteller enorme Absatzschwierigkeiten. Mercedes will 2 Milliarden Euro Personalkosten einsparen, vorerst noch ohne Entlassungen, Opel kann nur mit Hilfe des Staates überleben. Hilft der Staat?
Banken werden gerettet, Opel wahrscheinlich auch, weitere Unternehmen werden folgen. All das kostet den Staat, letztendlich den Steuerzahler, Milliarden von Euro, die nicht da sind, also vom Staat geliehen (gedruckt) werden müssen. Diese Summen sind eigentlich nie wieder zu tilgen, selbst mit gutem Willen nicht. Was droht uns in Zukunft? Massive Steuererhöhungen? Der Bankrott? Letztendlich eine Krise, deren Ausgang keiner vorhersagen kann!
Mit Sicherheit werden in den kommenden Monaten, vielleicht sogar Jahren, die Zahl der Insolvenzen und Geschäftsaufgaben steigen. Doch auch in einer Krise gibt es genügend Chancen für den Handel, die es zu nutzen gilt.
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