Der beratungsresistente Händler
Es gibt ihn, den Händler, der alles selbst in die Hand nehmen möchte. Ein paar Prozentzeichen ans Schaufenster, selbst gebastelte Anzeigen in der günstigsten Zeitung und schon soll der Rubel kräftig rollen. Leider verpufft eine solche Aktion oft bereits im Anfangsstadium. Auf Tagungen hört man ihn vehement über Sonderverkäufe schimpfen, schliesslich bringen diese ausser Kosten rein gar nichts. All das geschieht aus Unkenntnis der Fakten und der Resistenz für eine fundierte Beratung, bzw. der mangelnden Bereitschaft zu investieren. Ein besonders tragisches Ende des Geschäftslebens erleiden viele Unternehmer, die sogar Ihre eigene Geschäftsaufgabe in die Hand nehmen und auf Warenbeständen von 50 - 80% sitzenbleiben. Aufkäufer gibt es genügend. Die greifen jedoch schon tief in die Tasche, wenn sie 10% vom EK-Wert bezahlen. Die Regel sind ca. 5%. Aus einem tatsächlichen EK- Warenbestand von € 100.000,-- werden binnen eines Termins angebotene 5.000,-- Euro. Traurig, aber wahr.
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